Warum BMP-Dateien so groß sind
BMP, das Bitmap-Format, das seit den frühen Windows-Versionen zu Windows gehört, speichert Bilder meist ohne jede Kompression: Jedes Pixel wird Byte für Byte ausgeschrieben. Das macht BMP einfach zu lesen und sehr verschwenderisch. Ein Bild mit 1920 × 1080 Pixeln braucht als 24-Bit-BMP etwa 6 MB, weil für jedes seiner rund zwei Millionen Pixel drei Bytes gespeichert werden.
BMPs tauchen trotzdem regelmäßig auf: als Export älterer Windows-Programme, von Scannern und Scan-Software, von Mess- und Industriegeräten, von alten Geschäftsanwendungen und alten Spielen. Sie sind unhandlich zum Mailen, überschreiten oft Upload-Limits, und viele Websites und Formulare akzeptieren sie gar nicht.
Was JPG mit einer Bitmap macht
JPG komprimiert stark, indem es feine Details verwirft, die das Auge wahrscheinlich nicht vermisst. Bei einem unkomprimierten BMP ist die Verkleinerung meist dramatisch, besonders bei Fotos und gescannten Bildern, und das JPG ist oft nur ein kleiner Bruchteil der BMP-Größe. Bei der Standardqualität von 90 ist der Unterschied zum BMP bei einem Foto meist kaum zu erkennen.
Der Preis ist, dass JPG verlustbehaftet ist und die verworfenen Details nicht zurückzuholen sind. Das spielt vor allem bei Bildern mit scharfen Kanten eine Rolle: Screenshots, Diagramme, gescannter Text und Pixel Art können weiche Kanten und schwache Säume bekommen. Für sie liefert BMP in PNG eine verlustfreie Datei, die meist trotzdem viel kleiner ist als das BMP. Behalten Sie das ursprüngliche BMP, falls Sie die exakten Pixel später noch einmal brauchen.
Qualität, Größe und Hintergrund wählen
- Qualität: 90, der Standardwert, für Fotos und Scans, die Sie behalten möchten; 80 bis 85 für E-Mail und Web-Formulare. Enthält das Bild Text, etwa einen gescannten Brief, bleiben Sie bei 90 oder darüber, damit die Buchstaben sauber bleiben.
- Abmessungen: Besonders Scans entstehen oft mit einer viel höheren Auflösung, als ein Bildschirm braucht. „Einstellungen → Größe“ kann sie prozentual skalieren oder in eine maximale Breite und Höhe einpassen, wobei das Seitenverhältnis erhalten bleibt und nie vergrößert wird.
- Hintergrundfarbe: Die meisten BMP-Dateien haben keine Transparenz, diese Einstellung ist daher selten relevant. Enthält ein BMP doch transparente Pixel, werden sie mit dieser Farbe gefüllt, standardmäßig Weiß.
Betrachten Sie das JPG als fertige Kopie. Beim Bearbeiten und erneuten Speichern eines JPG geht jedes Mal etwas mehr Qualität verloren. Nehmen Sie Ihre Änderungen daher zuerst am BMP oder an einer PNG-Version vor und erzeugen Sie das JPG ganz zum Schluss.
BMP und JPG im Vergleich
| BMP | JPG | |
|---|---|---|
| Kompression | Meist keine | Verlustbehaftet |
| Größe eines Fotos | Sehr groß | Meist ein kleiner Bruchteil des BMP |
| Bilddaten | Exakte Pixel | Einige feine Details verworfen |
| Transparenz | Selten | Nicht unterstützt |
| Web und E-Mail | Wird oft abgelehnt | Fast überall akzeptiert |
| Am besten für | Ältere Software und Geräte | Teilen, Hochladen, Fotos speichern |
Hinweise zur Umwandlung von BMP-Dateien
- Stapel: bis zu 10 BMPs auf einmal, jedes bis zu 50 MB, nacheinander umgewandelt, um den Speicherbedarf gering zu halten.
- Kein Upload: BMPs werden von Ihrem Browser selbst dekodiert und nie an einen Server gesendet, was bei Scans privater Dokumente wichtig ist.
- ZIP-Download: Die umgewandelten JPGs werden unverändert im ZIP abgelegt, ohne noch einmal komprimiert zu werden.
- Metadaten: EXIF-Metadaten werden nicht ins JPG übernommen.